Sonntag, 30. Oktober 2011

Der Finder der Flaschenpost oder Alles ist gut!

Er stand am Ufer der Elbe, den Blick verträumt auf´s Wasser gerichtet. Da kam eine Flasche direkt auf ihn zu. Er nahm sie, entfernte den Korken mit einer wundersamen Leichtigkeit. Steckte den Schlüssel, der sich in ihr befand, lässig in die Hosentasche. Auf dem Nach Hause-Weg fiel sein Blick auf einen Tresor, der unbeachtet am Wegesrand stand. Er nahm den Schlüssel, steckte ihn in´s Schloss, drehte ihn um... Vorsichtig nahm er die Schachtel, die sorgfältig verschnürt war, heraus. Wickelte das kalte Herz aus dem Papier... Mit kindlicher Neugier drehte und wendete er es in seiner warmen Hand. Begann es zu lieben! Das Herz taute auf und freute sich, schüttelte die letzten Eissplitter ab, sah ihn an und liebte ihn auch.

Und wenn sie nicht gestorben sind... Alles ist gut!

1 Kommentare:

  1. Was für ein Glück, dass er die Flaschenpost mit dem Schlüssel gefunden hat und wusste, was er damit zu tun hatte. Dass jemand sein Herz in einen Tresor schließt, den Schlüssel in eine Flasche steckt und ihn als Flaschenpost auf eine lange Reise schickt, ist natürlich traurig, aber so gab es ja schließlich doch ein glückliches Ende.

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